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Einsatz in Adimali, Südindien
November 2009
Vom 24.10. - 7.11.2009 machte die Sektion Duisburg unter der Leitung der Plastischen Chirurgen Dr. Peter Preißler und Dr. Peter Huber einen Operationseinsatz in der kleinen Stadt Adimali in Kerala, Südindien. Die Organisation wurde dadurch erheblich erleichtert, dass Gracy und Sebastian Karthikapallil, eine Krankenschwester und ein Pfleger aus dem Schwerter Marienhospital, die selbst aus Kerala stammen, mitfuhren und sich bereits vorab um viele Details kümmerten.
Einen ausführlichen Bericht hierzu können Sie in der "Ruhr Nachrichten" unter http://bit.ly/2duR1K nachlesen.
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Verbrennungsstation in Sri Lanka
Januar 2006
Bei seinem letzten Einsatz in Ampara/Ost Sri Lanka (Oktober 2005) hat Einsatzleiter Dr. Jürgen Toennissen sein Projekt fortgesetzt: die Errichtung einer Verbrennungsstation im General Hospital von Ampara.
Diese Verbrennungsstation wäre die erste ihrer Art im ganzen Land. Eine Gegend, in der bedingt durch die häuslichen Begebenheiten, zum Beispiel durch Kerosin-Kocher oder Kunststoff-Bekleidung, Verbrennungen häufig vorkommen, braucht dringend eine eigene Verbrennungsstation. Sie gewährleistet, dass Patienten, vor allem Frauen und junge Mädchen, direkt und zeitnah geholfen werden kann.
Spätere Behandlungen der Folgeerscheinungen ? und sei es in den besten Kliniken ? bringen viel weniger. Für die Verbrennungsstation in Ampara arbeitet INTERPLAST zusammen mit dem dortigen General Hospital und mit der Deutschen Botschaft in Colombo. Geplant ist auch die Zusammenarbeit mit den Universitätskliniken in Kandy und in Galle.
INTERPLAST organisiert die Einrichtung für die geplante Verbrennungsstation, wie Instrumente, OP-Tische und -lampen. Die genaue Liste der notwendigen chirurgischen Instrumente wird gerade erarbeitet. Um die nicht erheblichen Folgekosten nach Einrichtung der Schwerbrandverletzten-Station sicher zu stellen, ist es notwendig, ein Memorandum of Understanding zwischen dem Gesundheitsministerium von Sri Lanka und der deutschen Botschaft herbeizuführen. INTERPLAST prüft darüber hinaus die Anbindung der Universitätskliniken in Kandy und Galle, die zwar einen sehr guten Ruf, aber keine eigene Verbrennungsstation haben. Mit ihnen kann INTERPLAST die Kontinuität, vor allem in der Ausbildung von Ärzten, gewährleisten.
Dann muss ein Sponsor in Deutschland gefunden werden. INTERPLAST klärt, in welchem Zeitraum das Sponsoring stattfindet und wer die Folgekosten übernimmt, zum Beispiel für die Reparatur von Geräten. INTERPLAST Duisburg bringt gerade das Gerüst zum Laufen. Nach der Vorarbeit kann es bald richtig losgehen. Dann wird INTERPLAST in Deutschland Ärzte aus Sri Lanka weiter ausbilden, die das Wissen in ihr Land zurück tragen. Dies garantiert die Nachhaltigkeit, die INTERPLAST mit allen seinen Projekten erreichen möchte. Bald wird bereits die nächste Entscheidung fallen.
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